Die besten Fotos weit und breit - Events, Golf, Hotels, Kultur, Messen und Kongresse.

Archive for 'Schauspiel'

5 Juni 2013

Pressefotos für das Stadttheater Fürth

0 Kommentare

Ode an die Freude

Obwohl Friedrich Schiller nie über seinen eng begrenzten Lebensraum hinauskam, entwickelte er die revolutionäre Vision eines geeinten, grenzübergreifenden und völkerumfassenden Europas. Inspiriert durch die Aufklärung und die Französische Revolution verschrieb der Dichter sich dem Gedanken der Humanität und Menschwürde, glühte für das Gute im Menschen und schrieb an gegen Fremdenfeindlichkeit, Machtmissbrauch und Gewaltherrschaft. Beethovens grandioses Chorfinale mit Schillers “Ode an die Freude”, in dem Beethoven zum ersten Mal in einer Sinfonie die menschliche Stimme einsetzte, ist in unseren Tagen zu einer Hymne für Frieden und Völkerverständigung geworden.

Befeuert vom Reichtum Schillers und Beethovens, inspiriert von den Texten der Projektwerkstatt Schreiben, werden sich die Werkstätten Schauspiel, Singen und Tanz ihren ganz eigenen Reim auf das Spielzeitthema “Heimat: Europa” machen! Von Oktober 2012 bis Mai

2013 arbeiten alle Projektwerkstätten auf EIN gemeinsames Ziel zu: auf die Premiere IHRES Abends “Ode an die Freude” am 6. Juni 2013 im Kulturforum Fürth. So wird das Probieren und Studieren der ersten drei Werkstattjahre in dieser 4. Brückenbau-Spielzeit nun vor allem zu einem Proben und Erproben werden, das in einen vielstimmigen, gemeinsamen Theaterabend mündet.

“Freude schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium.

Wir betreten feuertrunken, Himmlische, Dein Heiligtum.”

Dem Thomas sein Liebling ist Österreich, bzw:  Kurt Sowinetz :-)

 

Künstlerische Leitung Schreiben: Ewald Arenz

Künstlerische Leitung Schauspiel: Michaela Domes

Künstlerische Leitung Singen: Ingeborg Schilffarth

Künstlerische Leitung Tanz: Jutta Czurda

 

mit den Teilnehmern der Projektwerkstätten des Brückenbau-Projekts

 

© Text: Stadttheater Fuerth
Fotos: Eventfotograf Nürnberg Thomas Langer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16 Februar 2013

Das Stadttheater geht in die Schulen . Mit “Escape” von Rainer Lewandowski wird erstmals ein Stück in Klassenzimmern aufgeführt.

0 Kommentare

Escape!
Jugendstück von Rainer Lewandowski
Unterricht in einer Schulklasse irgendwo in Fürth oder der Region. Unvermittelt betritt ein junger Mann das Klassenzimmer, hängt das Bild eines maskierten Jungen an die Tafel und erzählt von seinem angeblichen Freund Jens, einem zurückgezogenen, oft verträumten Jungen, einem, der anscheinend wenige Freunde hat, aber daran glaube oder einmal daran geglaubt habe, “dass alles besser sein könnte, wenn man aufeinander zugeht.”
Jens schreibt Gedichte, verliebt sich in eine Mitschülerin, später in eine weitere und fällt in der Schule oft durch Passivität, manchmal auch durch unangepasstes Verhalten auf. Von Lehrern und Mitschülern fühlt er sich missverstanden, verliert sich in seinen Tagträumen und seinem Wunsch nach Freiheit. Jens lebt hin- und hergerissen zwischen Gewalt verherrlichenden Computerspielen, wachsenden Anforderungen in der Schule, Liebeskummer und Opernarien. Ein gefährlicher Strudel beginnt.

Aber wer ist oder war Jens überhaupt? Und wer ist der junge Mann, der da im Klassenzimmer vor den Schülern steht? Was ist tatsächlich geschehen und was sind Phantasien des jungen Mannes, der da vor den Schülern steht?
Die jugendlichen Zuschauer werden in “Escape!” an dem Aufführungsort mit Jens’ Geschichte konfrontiert, an dem sie täglich aufs Neue auch in der Realität ablaufen könnte: An ihrer eigenen Schule, mitten im eigenen Klassenzimmer. So wird Jens einer von ihnen. Themen wie Mobbing, Einsamkeit, Aggression und Eskapismus unter Jugendlichen werden in diesem Ein-Personen-Stück unmittelbar und intensiv erlebt.

Nach einer erfolgreichen Aufführungsserie im Frühjahr 2012 wird das Stück ab November an Fürther Schulen und Schulen der Region wieder aufgenommen.
Da die Geschichte und die ungewöhnliche Theatersituation viele Fragen aufwerfen werden, die nicht unbesprochen im Raum stehen bleiben sollten, ist im Anschluss an die Aufführung ein 45-minütiges Gespräch mit dem Schauspieler Tristan Fabian und dem Regisseur Johnnes Beissel vorgesehen. Ausführliche Materialien zur weiteren Nachbereitung im Unterricht werden den Schulen kostenlos zur Verfügung gestellt.

Stadttheater Fürth

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16 Februar 2013

Pressefotos für CoLabs in der Tafelhalle Nürnberg

0 Kommentare

Co>labs: Breathless
Atemlosigkeit, nach Luft ringen, beschleunigen, auf der Überholspur, keine Atempause. Die Produktion von co>labs untersucht das Atmen als Grundvorgang des Lebens in seinen Extremzuständen von der Atemlosigkeit bis zum kontemplativen Atemschöpfen.
Dafür wird der Saal des Künstlerhauses von Peter Wendl, Künstler der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, in einen atmenden Raum verwandelt. Das Ein- und Ausatmen als Grundbewegung wird zum Ausgangspunkt der Choreographie, Atem als Geräusch wird zum Sound, der Atem des Publikums zum Mitakteur. Der in Atem-Yoga ausgebildete Tänzer Steven Ron Barrett wird das Publikum im eigenen Atmen anleiten. Welche Erfahrungen können die Zuschauer mit den Varianten des Atemholens und –gebens machen? Kann man sich veratmen, wie man sich verschluckt oder verirrt? Als Metapher für den Zustand der beschleunigten, urbanen Gesellschaft steht der Atem zwischen der Sucht nach Reiz und der Sehnsucht nach Oasen der Ruhe.
Haben wir in unserer Hyperaktivität und Erschöpfungsmüdigkeit schon verlernt, uns in etwas zu versenken?

An dieser Frage entfaltet sich der interdisziplinäre Abend in der Inszenierung von Beate Höhn nach einer Idee von Arne Forke.

Co>labs
Tafelhalle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28 Januar 2013

Probenfotos der sehenswerten Inszenierung von William Gibsons “Licht im Dunkel” für das Stadttheater Fürth.

1 Kommentare
abgelegt unter: Editorial, Events, Kultur, Schauspiel

Licht im Dunkel
Schauspiel von William Gibson
Der amerikanische Autor William Gibson (1914 – 2008) schrieb nach der Autobiografie der taubblinden Schriftstellerin Helen Keller (1880 – 1968) “Licht im Dunkel” für den Broadway.
Das Theaterstück über die Kindheit Helens, die im Alter von 19 Monaten durch eine Krankheit Augenlicht und Gehör verlor und in eine hoffungslose Welt der Stille und Dunkelheit eingeschlossen war, rührte die die Zuschauer zu Tränen. Die Popu larität wurde noch gesteigert, als William Gibson 1962 “Licht im Dunkel” mit Patty Duke und Anne Bancroft in den Hauptrollen verfilmte. Gibsons Bühnen- und Kinoerfolg wird jetzt im Stadttheater Fürth in Kooperation mit dem Euro Studio in der Regie von Volker Hesse neu inszeniert.

Das Stück beginnt mit der Ankunft der Lehrerin Anne Sullivan, die versuchen soll, der siebenjährigen Helen Keller die Sprache durch Berührung beizubringen. Annie erkennt, dass man Helen nur helfen kann, wenn man sie dem Einfluss der verhätschelnden Mutter und des dominanten Vaters entziehen kann.
Als Annie erlaubt wird, sich mit Helen in ein Gartenhaus zurückzuziehen, macht die trotzige Helen, die ihren eigenen Kopf hat, erste Fortschritte. Sie lernt, sich selber anzukleiden, mit dem Besteck zu essen und das Alphabet durch Berührungen zu erkennen. Sie kann aber nicht nachvollziehen, dass die Wörter, die sie so buchstabiert, die Namen der Objekte sind, die sie berührt. Zurückgekehrt ins elterliche Haus verfällt Helen zudem in ihre ursprüngliche Wildheit zurück. Mit großer Geduld gelingt es Annie schließlich, Helens Isolation zu durchbrechen und Licht in das bisher dunkle Leben des hochbegabten Kindes zu bringen.

Durch den mit mehreren Oscars ausgezeichneten Film ist ein Millionenpublikum auf das Schicksal taubblinder Menschen aufmerksam geworden. Auch das Bühnenstück wurde 719 Mal am Broadway aufgeführt und gewann einen Tony Award.

Regisseur der Fürther Neuinszenierung Volker Hesse war Intendant am Theater am Neumarkt Zürich und am Maxim Gorki Theater in Berlin. Als freier Regisseur arbeitete er u.a. in Bern, Düsseldorf und München. Bereits drei Inszenierungen Hesses wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Die Hauptrolle spielt Birge Schade, die durch Vilsmaier-Filme wie “Herbstmilch” und “Schlafes Bruder” sowie die Filme “Jenseits der Stille”, “Deine besten Jahre” und “Baader” bekannt geworden ist.  (©Text: Stadttheater Fuerth)

Produktion Stadttheater Fuerth/Euro-Studio
Inszenierung: Volker Hesse
Ausstattung: Stephan Mannteuffel

mit Magdalene Artelt, Dela Dabulamanzi, Wolfgang Häntsch, Daniel Heck, Laia Sanmartin, Birge Schade

24 Januar 2013

Für die schreiend komische Fortsetzung der “Metzgerei Boggnsagg” – Reihe fotografierte ich im Stadttheater Fürth die offiziellen Pressefotos.

0 Kommentare
abgelegt unter: Editorial, Events, Kultur, Schauspiel

Metzgerei Boggnsagg – Hirn reloaded!

Viele Fans haben darauf gewartet, selbst eingefleischte Vegetarier haben sie schmerzlich vermisst… jetzt geht es endlich weiter – und wie!
Im Dezember startet die Metzgerei Boggnsagg und bietet neue lebendige Einblicke ins fröhliche Metzgerdasein!
Es hat sich viel getan in den letzten Jahren. Die Zeiten sind andere geworden und Schorsch Boggnsagg befindet sich mitten im Kampf zwischen Tradition und Innovation. Noch dazu trat eine neue junge Liebe in sein kauziges Dasein, was zwar manches versüßt, aber längst nicht alles vereinfacht. Mit seiner Lebensabschnittsgefährtin Tanja stolpert Schorsch nun in die Multimedia-Welt.
Wohlgesonnene Berater und findige Marketing-Strategen haben seiner Metzgerei ein veritables Lifting verpasst, das keine Wünsche zulässt, dafür die finanziellen Möglichkeiten sorgfältig ausschöpft. Denn das Geld ist zwar da, aber immer woanders.  Und die Verortung seines Ladens in ein blühendes Einkaufsparadies bietet zwar Möglichkeiten, hat aber auch mit einem beachtlichen Potential an Fallstricken aufzuwarten. Und der neue Kundenkreis macht das Leben auch nicht einfacher.
So kommt alles, wie es kommen muss, denn der Spagat zwischen Ökologie und Ökonomie setzt nun mal Beweglichkeit voraus. Und Hirn. Doch die Hirn-Frage bleibt nach wie vor offen.
Metzgerei Boggnsagg – wie man sie kennt… und doch ganz anders. Das Metzgerpaar und alle Kundschäfte und Kundschäftinnen freuen sich auf Ihren Besuch!

(© Text: Stadttheater Fürth)

von Bernd Regenauer

Produktion Stadttheater Fuerth

Inszenierung: Juerg Schlachter
Buehne: Angela Loewen
Kostueme: Angela Loewen/Kaya Froehlich-Buntsel
Animations-Projektion: Roger Libesch

23 Januar 2013

Für das Stadttheater Fuerth wurden während der Generalprobe die Pressefotos zu “Ich verspeise Himmel” fotografiert.

0 Kommentare
abgelegt unter: Editorial, Kultur, Schauspiel

Eine Expedition für zwei Schauspieler und Ein-Mann-Orchester mit Gedichten von Wislawa Szymborska

Produktion Stadttheater Fuerth

Inszenierung: Werner Mueller
Buehne: Christian van Loock
Kostüme: Heike Endres
Musik: Frieder Nagel

mit Jutta Czurda, Michael Vogtmann, Norbert Nagel

 


Warning: Parameter 1 to W3_Plugin_TotalCache::ob_callback() expected to be a reference, value given in /homepages/25/d82409731/htdocs/eventfotos/wp-includes/functions.php on line 3314